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03. März JHV Kreisverband Eldagsen Ratskeller

Frank Volkmann

holt die Deutschen Meisterschaft

nach Grohnde


Bei der Deutschen Meisterschaft wurden rund 25.000 Rassekaninchen aus ganz Deutschland den Preisrichtern zur Bewertung vorgestellt, alle in Konkurenz um den Titel "Deutscher Meister" 

Dieses Jahr fand die Bundesschau in der Messehalle in Leipzig in der Zeit vom 16.-17. Dezember 2023 statt. Wie immer bei dem wichtigsten Wettkampf der Rassekaninchenzüchter waren auch in diesem Jahr wieder Züchter des Kleintierzuchtvereins F 53 Grohnde

dabei. Die Züchter Jürgen Meier, G.-W. Fischer, Franz Meier und Frank Volkmann waren für die Deutsche Meisterschaft gemeldet.

Jürgen Meier erreichte mit seinen „Weißen Neuseeländern“ 385,5 Punkte, G.-W Fischer mit seinen Großchinchilla 383 Pkt. von 400 möglichen Punkten und Franz Meier stellte in Leipzig seine Deutschen Riesen wildgrau vor.


Mit 384 Punkten erreichte Frank Volkmann souverän den Deutschen Meistertitel mit seinen Tieren der Rasse Meißner Widder graubraun, die auf der Liste der gefährdeten Rassen stehen.

Als Züchter mit rund 50jähriger Zuchterfahrung entdeckte Frank schon vor längerer Zeit seine züchterische Vorliebe für die Meißner Widder, deren Erhaltung im sehr amHerzen liegt.

Auch deshalb engagiert sich Zuchtfreund Volkmann aktiv in der GEH (der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen), die sich die Erhaltung alter Haustierrassen zum Ziel gesetzt hat. Der Meißner Widder ist benannt nach der Stadt Meißen, dem Wohnort des Züchters Leo Reck. 

Im Jahr 1900 wurde die Rasse 

erstmals ausgestellt. Die Kaninchenrasse gehört zu den bedrohten Haustierrassen und ist daher Bestandteil unseres Archekonzepts. Das Gewicht liegt zwischen 3,5 - 5,5 kg.

Verbreitet ist die Rasse es hauptsächlich Raum Hannover, Bayern und Sachsen-

Anhalt, vereinzelt in ganz Deutschland. Im Jahr 2020 betrug die Zahl der Zuchten des Meißner Widders noch 114 mit 298 weiblichen und 192 männlichen Tieren. Von der GEH wurde der Meißner Widder auf die Rote Liste der gefährdeten Nutztierrassen (Stand 2022) gesetzt und in Kategorie II – stark gefährdet – eingestuft.

Kirsten Meier

F 53 Grohnde

Luxkaninchen ist Rasse des Jahres 2023


Die Wahl zur Rasse des Jahres konnte in diesem Jahr endlich wieder in der gewohnten Form per Internetabstimmung, per Postwahl und auch per Stimmabgabe bei der 35. Bundes-Kaninchenschau am 28./29. Januar 2023 in Kassel durchgeführt werden.

Sieger wurden die Lux-Kaninchen mit 14,8 % der abgegebenen Stimmen vor den Japanern 14,2 % und den Meißner Widder schwarz, die punktgleich mit den Rheinischen Schecken jeweils 13,3 % Platz 3 belegten. Auf Platz 9 kamen punkt-gleich die Russen-Rexe schwarz-weiß und die Satin rhönfarbig mit jeweils 5,3 %.

Luxkaninchen im Kurzproträt


Die Lux-Kaninchen gehören zu den kleinen Rassen im Standard des ZDRK. Sie wurden erstmals 1919 auf einer Ausstellung gezeigt.

Das Mindestgewicht dieser Tiere beträgt 2,00 kg und das Idealgewicht liegt zwischen 2,50 und 3,25 kg.

Der kurze Kopf sitzt dich am Körper, der leicht gedrungen und hinten gut abgerundet ist. Die Ohren (9,5 bis 11 cm) haben eine feste und stabile Struktur. Die Deckfarbe sollte ein lichtes, silbrig glänzendes Blau sein und durch das leichte Durchschimmern der Zwischenfarbe eine leicht braunrote Tönung erlangen. Die Bauchdeckfarbe, die innere Seite der Läufe sowie die Unterseite der Blume sind jedoch hell bis weiß. Die Zwischenfarbe soll etwa ein Drittel der Felllänge betragen. Sie ist fuchsig-rotbraun und deutlich zur Unterfarbe abgegrenzt. Auf dem Rücken ist die Unterfarbe reinweiß, genau wie an allen sichtbaren oberen Teilen des Körpers. Auf dem Rücken hat sie eine Breite von etwa 1 cm und sie ist scharf abgegrenzt.

Lux-Kaninchen sind als stark gefährdete Kaninchenrasse in der Kategorie II auf der Roten Liste alter einheimischer Kaninchenrassen in Deutschland der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) registriert.

In Deutschland sind aktuell 100 Zuchten dieser Rasse gemeldet und es werden etwa 1.500 Jungtiere pro Jahr aufgezogen.


© Wolfgang Elias (ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Birgit Busse-Sander (Kurzbericht)